Wie lernt man fokussiert zu arbeiten?

Wie kann ich lernen fokussiert zu arbeiten?

Es ist so leicht den Fokus zu verlieren und abgelenkt zu werden. Nahezu alles um uns herum buhlt um unsere Aufmerksamkeit. Wir wundern uns wie die Zeit vergeht und wir keinen Fortschritt erzielt haben. Wir schaffen es einfach nicht in den Flow zu kommen und hochkonzentriert zu arbeiten.

Wäre es wäre nicht toll, wenn wir unseren Fokus mit einfachen Übungen und Techniken schärfen könnten? Wie wäre es, wenn man gezielt einen Schalter umlegen könnte und so in den „Deep Work Modus“, also hoch konzentriert und fokussiert, zu gelangen? In diesem Modus können wir in der wenigen ungestörten Zeit, die wir als Projektleiter haben effizient arbeiten. Die Gute Nachricht ist, es gibt Methoden, um diesen Flow Zustand gezielt zu fördern.

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Mit diesen relativ einfachen Mitteln lassen sich Fokus und somit auch die Möglichkeit in den hochproduktiven Flow zu kommen, fördern und trainieren:

  1. Bewusst die eigene Konzentration zu  erhöhen – Mach Dir bewusst machen, wie der eigene Geist arbeitet und organisiert ist. Es hilft ein Journal zu führen, in dem die Gedankensprünge und Muster niederschreiben. Unser Geist arbeitet immer nach dem gleichen Muster. So verstehen wir unsere Denkprozesse besser. Daran erkennen wir auch, ob wir eher visuelle oder vielleicht eher auditive Informations Verarbeiter sind. Brauchen wir erst den Überblick oder stürzen wir uns ins Detail? Dies gilt es zu verstehen, um unseren Geist mit dem „richtigen“ Input Format zu stimulieren. Die Konzentration ist ein effektives aber trainingsintensives Problem Lösungs Werkzeug.
  2. Verbanne alle Ablenkungen – Schalte alle Geräte, die nicht gebraucht werden aus oder wenn es nicht anders geht auf lautlos. Alle Benachrichtigung sollten deaktiviert sein. Optimal ist ein organisierter oder leerer Schreibtisch. Ablenkungsfrei zu arbeiten kann ein kleinen Spiel sein. Stopp die Zeit und mach ein Spiel daraus immer länger ohne sich abzulenken an einem Thema zu brüten.
  3. Schlafe genug – Finde Deinen optimalen Bedarf an Schlaf und gönne Deinem Körper diese Zeit. Nur ein ausgeschlafener Geist kann fokussiert arbeiten. Kaffee oder ähnliches helfen nur temporär. Achte auf Deinen Biorhythmus. Schlafphasenwecker helfen hier die optimale Zeit zum aufstehen zu finden. Du solltest auch immer den gleichen Schlafrhythmus haben und zwischen Wochenende und Wochentag nur minimale Abweichungen.
  4. Führe Deinem Körper die richte Nahrung zu – Hier musst Du auf einen konstanten Blutzuckerspiegel achten. Die Nahrung sollte möglichst natürlich und frisch sein. Achte hier auf genügend Proteine, gesunde fette und komplexe Kohlehydrate. Vergesse das Trinken nicht und führe Deinem Körper am besten Wasser oder ungesüßten Tee zu.. Ebenso solltest Du immer ein leichtes Hungergefühl haben. Ein voller Bauch bindet viel Energie, um die Verdauung in Gang zu setzen.
  5. Umgebung – Achte auch eine saubere, aufgeräumte und stille Arbeitsumgebung. Leere Meetingräume, leere Büros, Bibliotheken sind hier eine Alternative zu der von Ablenkung strotzende Schreibtisch. Das hilft auch gegen Büro-Besucher.
  6. Abwechslung – Wechsle zwischen schwierigen und einfachen Aufgaben ab. So bekommt Dein Geist ein wenig Erholung. Achte darauf, dass die wirklich schwierigen und viel Konzentration fordernde Aufgaben, während Deinem körperlichen Hoch durchgeführt werden. Zum Beispiel gleich morgens (eat the frog), wenn Du ein Morgens-Typ bist.
  7. Planung – Plane Deinen Tag und stell dir immer morgens oder den Abend zuvor die Frage, was Deine wichtigste Aufgabe ist, bei der Du vollen Fokus haben möchtest. Plane auch für Deine restlichen Aufgaben realistische Durchführungs-Zeiten, sowie Puffer-Zeiten für unvorhersehbares und Deine Pausen-Zeiten.
  8. Stückle – Zerlege große Aufgaben in kleine Teilaufgaben, die an einem Tag oder Session erledigt werden können. So kommen einen große Aufgaben auch viel realistischer vor.
  9. Belohnungen – Gönne Dir bewusste Belohnungen, die Du vorab definiert hast. Diese Belohnungen sollten dich motivieren an den schwierigen und großen Aufgaben zu bleiben.
  10. Multitasking – Es ist ein Mythos, das Multitasking funktioniert. Selbst Computer arbeiten einen Task nach dem anderen ab. Bleibe an einer Aufgabe pro Zeitslot.
  11. Visualisiere – Eine to do Liste, die abgeharkt werden kann oder ein Fortschrittsdiagramm, welches immer weiter geführt wird motiviert. Stelle Dir vor, wie Du am Ende des Arbeitstages, diese Liste abhaken kannst.
  12. Meditiere – Nutze die Kraft der Motivation und versuche Mediation in Deine tägliche Routine zu integrieren. Meditation schult Deinen Geist, was Deinem Fokus zu Gute kommt.

Mit dem fokussiert sein ist es wie im Sport mit einem Muskel, der Fokus heißt. Es ist viel Übung notwendig. Man muss einfach dran bleiben und trainieren. Dann werden sich schon bald werden kleine Erfolge einstellen. Es ist jedoch ein harter Weg, fokussiert zu Arbeiten, zu einer Gewohnheit zu machen. Wenn es geschafft ist, kann der Fokus helfen absolut produktiv zu sein und das Beste aus der Zeit zu holen.

Hast Du noch andere Tipps oder möchtest Du was ergänzen? Dann freu ich mich über Dein Kommentar.

In diesem Sinne wünsche ich Euch Projekte, die Ihr mit Leidenschaft zum Erfolg führt.

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